Unsere Partnerschaften

Mit gebündelten Kräften entlang der Wertschöpfungskette für Verpackungen

Für eine zirkuläre Verpackungsindustrie bedarf es nicht nur Innovationen, sondern auch eine enge Zusammenarbeit entlang der gesamten Verpackungswertschöpfungskette. Proaktiver Austausch und enge Zusammenarbeit sind der Schlüssel zur Erprobung und Optimierung neuer Ideen sowie der gemeinsamen Entwicklung verantwortungsvoller und nachhaltiger Verpackungslösungen, die einen Unterschied ausmachen.

Herbert Forker, CEO Siegwerk
Siegwerk hat sich die Entwicklung nachhaltiger Verpackungslösungen zum Ziel gesetzt, die auf Systemebene eine Perspektive für den gesamten Lebenszyklus einer Verpackung bieten. Des Weiteren wollen wir umfassendes Verständnis dafür entwickeln, wie die einzelnen Akteure der Wertschöpfungskette wirksam zusammenarbeiten können.
Herbert Forker, CEO Siegwerk

Deshalb bringt Siegwerk sein Know-how auf Druckfarben- und Systemebene aktiv in verschiedene Brancheninitiativen ein, mit denen das Konzept einer Circular Economy umgesetzt werden soll. Wir verfügen schon jetzt über ein starkes Partnernetzwerk und integriertes Know-how entlang der Verpackungswertschöpfungskette. Der Wissensaustausch mit anderen ist für uns der Schlüssel, um spezielle Druckfarben und Lacke anzubieten, die die Entwicklung neuer zirkulärer Verpackungslösungen ermöglichen und damit zu einer florierenden Verpackungsindustrie beitragen. Auf diese Weise respektieren wir die natürlichen Grenzen unseres Planeten und vermeiden Abfall.

Beispiele für Kooperationen und gemeinsame Initiativen:


CEFLEX ist die gemeinsame Initiative eines europäischen Unternehmenskonsortiums, das die gesamte Wertschöpfungskette flexibler Verpackungen repräsentiert. Ziel dieses Projekts ist es, den Beitrag flexibler Verpackungen zur Circular Economy zu steigern, indem die Unternehmen gemeinsam Systemdesignlösungen weiterentwickeln. Zu den Mitgliedern zählen Hersteller von Verpackungsfolien, Weiterverarbeiter und Markeninhaber sowie Einzelhändler, Recyclingunternehmen und Gerätehersteller für den gesamten Recyclingprozess – damit ist CEFLEX die bedeutendste und lösungsorientierteste Initiative der Branche.

Siegwerk ist 2017 als erster Druckfarbenhersteller der Initiative CEFLEX beigetreten. Seitdem haben wir unser umfassendes Know-how in der Technologie und der Formulierung von Druckfarben eingebracht, um die Leistungs- und Recyclingfähigkeit flexibler Verpackungen zu verbessern. Aktuell nehmen wir aktiv an drei Teilprojekten innerhalb von CEFLEX teil:

Teilprojekt 1: Gestaltungsrichtlinien für flexible Verpackungen in einer Circular Economy

Teilprojekt 2: Ermittlung und Entwicklung nachhaltiger Absatzmärkte für Sekundärrohstoffe

Teilprojekt 3: Technologische Innovationen

Unsere Experten tragen dazu bei, den Einfluss von Druckfarben auf die automatische Sortierbarkeit von Verpackungsabfällen und Rezyklaten aus dem mechanischen Recycling, einschließlich Extrusion, zu verstehen. Darüber hinaus untersuchen wir die Verbesserung von Rezyklaten durch Entfärben und den Einfluss von Druckfarben auf lösungsmittelbasierte Recyclingtechnologien wie das chemische Recycling.

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Die Circular Economy Initiative Deutschland ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Netzwerk von Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Sie ist bestrebt, eine gemeinsame Zielvorstellung und einen konkreten Plan zu entwickeln, wie der Wandel hin zu einer Circular Economy in Deutschland gefördert werden kann. Die Initiative ermöglicht einen wissenschaftlich fundierten Diskurs über die entsprechenden Möglichkeiten und entwickelt einen Fahrplan für den Wandel hin zu einer deutschen Circular Economy.

Wir sind aktives Mitglied der Arbeitsgruppe „Verpackung“. Gemeinsam mit anderen Experten dieser Gruppe untersuchen wir neue Wertschöpfungsnetzwerke für Verpackungen unter Berücksichtigung ihrer gesamten Lebensdauer, um so Optionen für die Optimierung von Verpackungen nach zirkulären Gesichtspunkten zu entwickeln.

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Die Association of Plastic Recyclers (APR, Verband der Kunststoffrecycling-Unternehmen) versteht sich als „Stimme des Kunststoffrecyclings“. Diesem internationalen Handelsverband zur Interessenvertretung der Kunststoffrecyclingindustrie gehören unabhängige Recyclingunternehmen aller Größenordnungen an, die eine Vielzahl von Kunstharzen verarbeiten, sowie Unternehmen der Konsumgüterbranche, Gerätehersteller, Prüflabore, Organisationen und andere, die sich für den Erfolg des Kunststoffrecyclings einsetzen. Der APR arbeitet daran, durch technische Ressourcen, Testprogramme, Designlösungen, Unternehmensschulungen, Führung in der Umsetzung gesetzlicher Vorgaben und Ausbildungsprogramme, die Qualität und Bereitstellung von Kunststoffrecyclinglösungen zu verbessern.

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Projekt STOP (Stop Ocean Plastics) wurde 2017 von Borealis und SYSTEMIQ gegründet und arbeitet mit Städten zusammen, um effektive Abfallentsorgungssysteme zu schaffen, die das Ableiten von Plastik ins Meer verhindern, und um Kreislaufsysteme in Südostasien zu entwickeln. Projekt STOP wird von industriellen und staatlichen Partnern unterstützt und hat zum Ziel, die Ableitung von Abfall in die Umwelt zu verhindern, mehr Kunststoffe zu recyceln, wirtschaftlich nachhaltig zu sein und Leistungen, darunter Arbeitsplätze, für die lokale Gemeinde zu schaffen. 

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Trotz der vielen Vorteile, die uns Kunststoffe bieten, stehen wir vor der großen Herausforderung, unseren Kunststoffabfall und das Müllaufkommen zu reduzieren. Um dieser Herausforderung zu begegnen, beschleunigt der Europäische Pakt für Kunststoffe die Umstellung auf die Wiederverwendung und das Recycling von Einweg-Kunststoffprodukten und -verpackungen.

Der Pakt bringt Regierungen und Vorreiter aus der gesamten Wertschöpfungskette zusammen. Sie arbeiten gemeinsam auf vier Ziele hin, die auf Design, verantwortungsvolle Nutzung, Recyclingkapazität und die Verwendung von recycelten Inhalten ausgerichtet sind. Der Pakt unterstützt diese Arbeit, indem er eine einzigartige Plattform für den Austausch von Ideen, die Darstellung bewährter Praktiken und die Diskussion von Herausforderungen bietet, die notwendig sind, um ein neuen Standard ins Leben zu rufen, dem alle folgen können.

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Unter der Schirmherrschaft von AIM, der European Brands Association, haben sich mehr als 85 Unternehmen und Organisationen aus der gesamten Wertschöpfungskette der Verpackungsindustrie mit dem ehrgeizigen Ziel zusammengeschlossen, zu prüfen, ob eine bahnbrechende digitale Technologie eine bessere Sortierung und qualitativ hochwertigere Recyclingraten für Verpackungen in der EU ermöglichen kann, um eine echte Kreislaufwirtschaft voranzutreiben.

Das Ziel der Digital Watermarks Initiative HolyGrail 2.0 ist es, die Machbarkeit digitaler Wasserzeichentechnologien für eine genaue Sortierung im großen Maßstab zu beweisen.

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Das Recycling von Kunststoffen ist ein wichtiger Faktor beim Übergang zu einem grünen, kreislauffähigen, europäischen Markt. Mit Recycling kann Europa seine Abhängigkeit von natürlichen Ressourcen entkoppeln und auf eine nachhaltigere, autonome Wirtschaft hinarbeiten. 

Schlüsselaspekte dieses Übergangs sind technologische Innovationen, das Design recycelbarer und langlebiger Produkte, die verstärkte, separate Sammlung, die Qualitätssortierung und die optimierten Recyclingprozesse. Die Sicherung einer nachhaltigen Zukunft von Kunststoffen hängt von der verstärkten Aufnahme von Rezyklaten ab. 

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Die Sustainable Packaging Coalition ist eine Koalition, die an die Kraft der Industrie glaubt, Verpackungen nachhaltiger zu gestalten. Wir sind die führende Stimme im Bereich der nachhaltigen Verpackung und setzen uns leidenschaftlich dafür ein, Verpackungen zu schaffen, die gut für Mensch und Umwelt sind.

Unsere Aufgabe ist es, Interessenvertreter für die Nachhaltigkeit von Verpackungen zusammenzubringen, um umsetzbare Verbesserungen von Verpackungssystemen zu erzeugen. SPC verleiht Fragen zu Nachhaltigkeit von Verpackungen eine maßgebliche Stimme.

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