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Willkommen bei Siegwerk: Jarred Carter ist neuer BU Head für Flexible Packaging USA

Jarred Carter hat kürzlich die regionale Leitungsfunktion des Bereichs Flexible Packaging bei Siegwerk USA übernommen. Er hat uns Einblicke in seinen Weg zum Unternehmen, seine Ziele für die neue Position sowie in Anforderungen und Trends gegeben, die die Entwicklungen im Verpackungsmarkt zukünftig vorantreiben werden.

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F: Was haben Sie vor Ihrem Einstieg bei Siegwerk gemacht?

A: Ich habe einen Bachelor of Science in Chemie an der Universität in Illinois und einen M.B.A. an der Kellogg School of Management an der Northwestern University gemacht. Meine Karriere in der Spezialchemieindustrie begann dabei ursprünglich im Labor von Sherwin-Williams, einem der industrieführenden Entwickler technologisch fortschrittlicher Farben und Lacke in den USA, bei dem ich während meines Bachelor-Studiums ein Praktikum in der Arbeitsgruppe „Chemical Coatings“ absolviert habe. Bevor ich zu Siegwerk kam, arbeitete ich in verschiedenen Funktionsbereichen u.a. im technischen Service, der Fertigung und im Vertrieb für Sun Chemical und Rohm & Haas Automotive Coatings. Ich habe in all diesen Bereichen immer wieder Teams geleitet und gesteuert. Zuletzt war ich bei Sun Chemical für das US-Verpackungsteam innerhalb der North American Inks Division verantwortlich, zu der auch der Außendienst gehörte. Das Team unterstützte dabei alle Märkte in Bezug auf Verpackungsanwendungen jeglicher Art, einschließlich der Bereiche Flexible Packaging, Paper & Board, Bogenoffset sowie Narrow Web.

F: Wie sind Sie zu Siegwerk gekommen?

A: Zum Zeitpunkt als die Stelle des BU-Leiters für den Bereich Flexible Packaging bei Siegwerk aufkam, war ich an einem Punkt angekommen, an dem ich bereit war, den nächsten Schritt in Richtung General Management zu gehen. Ich hatte einfach das Gefühl, dass dies der nächste logische Schritt nach all meinen bisherigen Berufserfahrungen war. Ganz zu schweigen davon, dass ich mich schon immer für Führungsphilosophie und deren Umsetzung interessiert habe, was die Möglichkeit einen Geschäftsbereich zu führen noch spannender für mich machte. Der Schlüssel lag darin, etwas zu finden, das von den Organisationsattributen und Umständen her zu mir passt, denn dies ist stets entscheidend für den Auswahlprozess. Am wichtigsten war mir dabei, mit einem starken Team, einer fortschrittlichen und pragmatischen Organisation sowie einem der Position angemessenen Maß an Autonomie arbeiten zu können. Auch die Chemie im Team war mir sehr wichtig. Nach mehreren Gesprächen und einer ganzen Reihe von Besuchen in Des Moines war ich letztendlich überzeugt, dass Siegwerk der richtige Ort für mich ist. Es ist ein Vergnügen, mit dem Führungsteam zusammenzuarbeiten, und ich freue mich auf die Zukunft sowohl für Siegwerk in CUSA als auch weltweit. 

F: Was sind jetzt Ihre Hauptaufgaben?

A: Bei Siegwerk leite ich den Geschäftsbereich Flexible Packaging für die CUSA Region. In dieser Rolle bin ich für alle Aspekte unseres Geschäfts mit flexiblen Verpackungen in den Vereinigten Staaten und Kanada verantwortlich, einschließlich Vertrieb, Technologie und Lieferkette. Bei einigen Anlässen fungiere ich als Ansprechpartner für den Kunden und nutze sowohl bestehende als auch neue Beziehungen, um weiteres Umsatzwachstum gewährleisten zu können. Bei anderen Anlässen fungiere ich als strategischer Planer und Problemlöser für die Angebotsseite des Geschäfts, um nicht nur ein konsistentes Dienstleistungsniveau und die Unterstützung des Kunden sicherzustellen, sondern auch Kapazitäten freizusetzen, Ineffizienzen zu beseitigen und die Lieferkette zu optimieren, um so unsere Kostenbasis zu verbessern. Letztendlich bin ich für die Umsatz- und Ertragsziele des Geschäftsbereichs verantwortlich. Mein Hauptziel ist es, das Geschäft profitabel und gesund zu halten. Mein persönlicher Fokus liegt dabei auf dem Aufbau und der Führung eines leistungsfähigen Teams und einer kundenorientierten Arbeitsweise, bei der grundsätzlich immer der Mensch im Mittelpunkt steht. Es geht darum, die richtigen Leute für das Team zu gewinnen und sie in die bestmögliche Lage zu bringen, erfolgreich arbeiten zu können - mit anderen Worten es kommt auf gutes Talent- und Leistungsmanagement an. 

F: Was möchten Sie mit Siegwerk erreichen?

A: Unser kurzfristiges Ziel ist es, die größere globale Organisation dabei zu unterstützen, ihre finanziellen Ziele für 2019 zu erreichen. Dazu gehört die Top- und Bottom-Line Performance sowie alles dazwischen. Zum Beispiel gab es in letzter Zeit einige Investitionen in die CUSA FP-Lieferkette, darunter auch in das neue 4.200 Quadratmeter große Lagerhaus in Des Moines. Wir sind derzeit mitten in der Entwicklung neuer Pläne, damit die Investitionen optimal genutzt werden und sich auszahlen. Ich bin gespannt zu sehen, wie sich unsere Pläne weiterentwickeln und in den kommenden Monaten und Jahren zu entfalten beginnen. Dies ist aktuell jedoch nicht unser einziger Fokus. Jede Entscheidung, die wir treffen, wird auch mit Blick auf die Zukunft getroffen. Jede Entscheidung kann strategisch sein, egal ob es sich um eine Personalentscheidung, eine Organisationsentscheidung, eine Kundenbeziehungsentscheidung oder sogar um eine Entscheidung zur Anlagennutzung handelt. Sie alle müssen mit der gleichen Bedeutung und Relevanz behandelt werden. Wir bemühen uns stets, die Besten zu sein in dem was wir tun. Der Beste zu sein, kann man hierbei auf verschiedene Weisen definieren. Natürlich wollen wir die beste Technologie, das hochwertigste Produkt und einen erstklassigen Dienstleistungsstandard anbieten. Unsere Reputation ist bereits stark, aber dennoch wollen wir diese zukünftig noch weiter stärken. 

F: Welche Entwicklungen sind in naher und ferner Zukunft zu erwarten?

A: Ich denke, das ist die Frage, die momentan jeden beschäftigt. Natürlich steht das Thema Kreislaufwirtschaft im Vordergrund eines jeden Gesprächs. Kunststoffe sind in den letzten Monaten und Jahren gesellschaftlich stark hinterfragt worden, wobei sich die Bilder schwimmender Müllinseln, die über das Fernsehen und das Internet veröffentlicht wurden, in den Köpfen aller verankert haben. Diese soziale Bewegung wird dabei helfen, die Zukunft der Verpackung weiter zu gestalten. Dabei dürfen die Vorteile des aktuellen Ansatzes in Bezug auf Haltbarkeit und Abfälle jedoch nicht vergessen werden. Ich nutze jede Gelegenheit, um unsere Kunden zu fragen, wo sie im Hinblick auf die Kreislaufwirtschaft stehen. Die Antworten umfassen im Allgemeinen erwartete Themen wie Nachhaltigkeit, Recyclingfähigkeit und kompostierbare Materialien, um nur einige zu nennen. Einige Kunden investieren bereits in die Umstellung von Folien- auf Papieranwendungen, Hartkunststoffe (Mehrwegbehälter), Monofolienanwendungen für die Recyclingfähigkeit, kompostierbare Verpackungen, etc. Im Grunde genommen wird heute jede potenzielle Lösung in Betracht gezogen. Doch unabhängig davon, in welche Richtung sich der Markt entwickelt, um der wachsenden Unterstützung für die Kreislaufwirtschaft gerecht zu werden, wird es immer einen Bedarf an Produktkennzeichnung und Verpackungsfunktion geben. Diese Anforderungen sind grundlegende Bedürfnisse, und wir werden weiterhin ein Lösungsanbieter in diesem Bereich sein. Was die nahe Zukunft betrifft, erwarte ich, dass sich einige der neuesten Trends bei flexiblen Verpackungen fortsetzen werden. Dazu gehören die Verlagerung von Anwendungen für langfristige Warentypen auf ECG (6- oder 7-Farben-Prozessdruck), die Umstellung auf transparente „Fenster“-Verpackungen und vereinfachte Schwarz-Weiß-Designs.