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SOS-Kinderdorf in Jakarta (Indonesien) als diesjähriges Leuchtturmprojekt verkündet

2018 werden die Siegwerker in Südostasien mit SOS-Kinderdorf zusammenarbeiten, um rund 2.300 Kinder und junge Menschen in Programmen in Indonesien zu unterstützen. SOS leitet dort verschiedene Initiativen und erreicht damit 260 Kinder in verschiedenen SOS-Kinderdörfern, 310 junge Erwachsene in Jugendeinrichtungen und weitere 1.740 in Programmen zur Stärkung von Familien.

YouthCan!

Das Programm „YouthCan!“ ist einer der wesentlichen Bereiche, in denen Siegwerk lokale Unterstützung bieten wird. Hier werden die Siegwerker als Mentoren tätig. Sie unterstützen die Jugendlichen dabei, Bewerbungen zu schreiben oder andere arbeitsrelevante Fähigkeiten zu erwerben, helfen ihnen bei ihrer Berufsplanung und bieten ihnen die Möglichkeit, Arbeitserfahrung zu sammeln. Die jungen Erwachsenen werden in Indonesien durchschnittlich im Alter zwischen 20 und 24 aus der Obhut von SOS entlassen – genau dann, wenn sie anfangen, sich ein Leben aufzubauen und einem Beruf nachzugehen.

Die Landmasse Indonesiens ist weit verstreut und verteilt sich über fast 5000 km entlang des Äquators. Mit 260 Mio. Einwohnern ist Indonesien, das aus 17.000 Inseln besteht, bevölkerungsmäßig das viertgrößte Land der Welt.

Obwohl die Armut in den letzten Jahren zurückgegangen ist, leben mehr als 11 Prozent der Bevölkerung unter der lokal definierten Armutsgrenze. Die Armut ist besonders in ländlichen Gebieten verbreitet, wo nur 36 Prozent der Bevölkerung Zugang zu angemessenen sanitären Anlagen haben.

Digitalisierungs-Projekt

Im Rahmen der Partnerschaft wird Siegwerk einer der Hauptsponsoren der häuslichen Einrichtungen, der Jugendeinrichtungen und der Programme zur Familienstärkung von SOS-Kinderdorf. Darüber hinaus wird Siegwerk die Digitalisierung des SOS-Kinderdorfs in Jakarta unterstützen, das sich kurz vor der Stadtgrenze und unweit der Niederlassung von Siegwerk Indonesien befindet. Es wird eine digitale Bibliothek eingerichtet werden, samt Computern, Internetverbindung zu den Häusern des Dorfes, einer Videokonferenzinfrastruktur, Software, Instandhaltung und einem dedizierten Projektmanager. So haben die Bewohner die Möglichkeit, auch von zuhause aus zu lernen und zu arbeiten und sind für einen Onlinezugang nicht auf öffentliche und weniger professionell ausgestattete Computerräume oder Bibliotheken angewiesen.