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Genauso individuell wie unsere Kunden sind auch die Druckfarbenlösungen von Siegwerk.

Josef Schmidt hört zu. Jedes Wort ist wichtig. Bedruckstoff, Maschinengeschwindigkeit, Umweltanforderungen. Noch besser und strahlender soll das Druckbild werden. Ohne dass die Gesamtkosten davonlaufen.

Josef Schmidt denkt nach. Und hat schon nach wenigen Sekunden die erste Idee, die den Wunsch seines Kunden erfolgreich in die Tat umsetzen könnte.

Bei Siegwerk kommen die Druckfarben nicht von der Stange. Sondern aus dem Labor. Ein weltweit arbeitendes Netzwerk. Computergestützt.

Papier und Folie. Pappe oder Karton. Die Siegwerk-Experten kennen jeden Bedruckstoff und seine Besonderheiten.
 

 
Josef Schmidt fährt von seinem Kundentermin nach Hause. Seine Idee nimmt konkrete Formen an. Der Bedruckstoff ist klar. Was fehlt, ist die richtige Farbe. Wie war das noch im letzten Jahr? Eigentlich ganz anders, aber doch irgendwie ähnlich. Gleich morgen früh wird er sich mit seinem Team zusammensetzen. Josef Schmidt ruft seine Assistentin an. Sie sucht schon mal die Rezeptur von damals raus. Damit man morgen keine unnötige Zeit verliert.

Pigmente, Binde- und Lösemittel, dazu das richtige Additiv. Jede Siegwerk-Farbe hat ihren individuellen Charakter. Die eine haftet ganz besonders gut. Der anderen machen Höchstgeschwindigkeiten der Druckmaschine nichts aus. Die Kunst ist, aus dem riesigen Angebot zehntausender Formulierungen das Richtige herauszufinden und die neue Farbe zu komponieren.

Josef Schmidt ist 52 Jahre alt. Er hat Chemie studiert. Anschließend promoviert. Mit 30 Jahren kam er zu Siegwerk. Und wurde von älteren Kollegen erst einmal Schritt für Schritt in die Geheimnisse der Druckfarbe eingewiesen. Er hat drei Jahre für Siegwerk in Thailand gearbeitet. Wenn alles klappt, geht er nächstes Jahr noch einmal ins Ausland. Argentinien oder Mexiko, das steht noch nicht abschließend fest.
 

„Siegwerk liefert individuelle Lösungen ganz speziell für Kundenanfragen, die wir zusammen umsetzen. Wir produzieren nicht für das Lager, sondern ganz individuell auf Kundenwunsch. So wie Siegwerk.“

Gerhard Bayer, General Manager
Huhtamaki Deutschland

 
An diesem Morgen ist schon alles vorbereitet. Carlos Bolivar hat sich darum gekümmert, dass die richtigen Vorschläge auf dem Tisch liegen. Ihn hat er damals genau so eingearbeitet, wie das die Kollegen eine Generation früher mit ihm gemacht haben. Sie verstehen sich ohne Worte. Und hatten unabhängig voneinander auch die gleiche Idee. Carlos Bolivar wird sein Nachfolger, wenn er wieder ins Ausland geht. Die Kunden kennen ihn gut und schätzen seine lebhafte Art.

Das Team ist sich schnell einig. Drei Rezepturen werden ausprobiert. Laborantin Carolin Hann druckt die genauen Formulierungen am Computer aus. Dann rührt sie die Druckfarben im Labormaßstab an. Nach den ersten Tests wird klar, welche Farbe der Favorit ist. Nur die Haftung muss noch verbessert werden. Josef Schmidt und Carlos Bolivar wählen ein anderes Bindemittel aus. Jetzt funktioniert alles wie bestellt. Auch der Andruck auf der großen Maschine in der Siegwerk-Versuchsdruckerei läuft prima.

Drei Tage später ist Josef Schmidt wieder auf dem Weg zum Kunden. Im Kofferraum seines Autos stehen drei Zehn-Liter-Gebinde der Druckfarbe, die er an der nagelneuen Druckmaschine ausprobieren möchte. Seine Familie weiß Bescheid, dass er wahrscheinlich zwei Tage nicht nach Hause kommen wird. Und zwei Nächte, wie es aussieht.
 

„Ich arbeite schon lange mit Siegwerk zusammen. In dieser Zeit sind viele Mitarbeiter des Unternehmens meine Freunde geworden.“

Martin Espósito, Production Manager
Farmográfica (Argentinien)
 
 

 
John Collins wartet schon auf ihn. Er ist Brite und seit einem halben Jahr bei seinem Arbeitgeber als Druckereileiter unter Vertrag. Zuvor hat er für sein Unternehmen eine Druckerei in Irland geleitet. John Collins hat schon viel von Josef Schmidt und Siegwerk gehört. Von gemeinsamen Nächten an der Druckmaschine. Von literweise Kaffee und Schlafsäcken im Meetingraum.

John Collins wird nicht enttäuscht. Das heißt: ein bisschen schon. John und Josef brauchen diesmal nur die halbe Nacht, bis die Farbe genau so läuft, wie sich das alle vorgestellt haben. Um Viertel nach eins am Morgen ist der Job getan. John fährt nach Hause. Josef fährt ins Hotel. John hat Josef auf dem Parkplatz in den Arm genommen – und ihm das Du angeboten.

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